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Bis zum 31.7.2009 führt das Gymnasium Oberursel unter der Leitung von Frau Kornelia Mollenhauer ein zweijähriges Comenius-Schulprojekt mit Partnerschulen in Finnland und Litauen durch. Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die daran teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kommen aus den Klassen 8c (zuständig: Frau Kornelia Mollenhauer; bis 1.2. Frau Ursula Dreyer-Reiner) und 9c (zuständig: Frau Annette Schneider) sowie aus der Europa-AG.
Was ist ein Comenius-Schulprojekt? Comenius ist der schulbezogene Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen, das von 2007 bis 2013 läuft und mit einem Budget von knapp sieben Milliarden Euro ausgestattet ist. Im Rahmen einer Comenius-Schulpartnerschaft arbeiten die Partner für die Dauer von zwei Jahren an einem selbst gewählten Thema zusammen. Das Projektthema heißt „Teenage Lifestyles“, und laut Vertrag werden im Laufe von zwei Jahren die sechs Themen Schulleben und Alltag eines Teenagers, Essgewohnheiten, Zukunftserwartungen und -ängste, Modetendenzen, digitale Medien und Einstellungen zur Europäischen Union behandelt. Ursprünglich hatten sich sieben Partnerschulen gemeinsam für dieses Projekt beworben; zu denjenigen, die den Zuschlag bekommen haben, gehört das Gymnasium Oberursel. Die leider abgelehnten Partnerschulen in England und Slowenien werden als „stille Partner“ mitarbeiten, d.h. sie bearbeiten ebenfalls die sechs Themen, aber erhalten keine EU-Fördermittel.
Inhaltliches Ziel des Projektes ist die kritische Auseinandersetzung Jugendlicher mit der europäischen Vielfalt. Das Projekt soll unsere Schüler zu toleranten Europäern erziehen, welche die europäische Integration fördern. Die Projektsprache ist Englisch. Somit erweitern die Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse in echten Kommunikationssituationen.
Ein starkes Gewicht liegt auf der Nutzung neuer Medien, d.h. es wird zur Erarbeitung der verschiedenen Themen, zur Darstellung, Auswertung und Verbreitung der Ergebnisse vorrangig von Internet, CDs, Websites, Chat Rooms, Videokonferenzen etc. Gebrauch gemacht. Die Ergebnisse werden innerhalb und außerhalb der Schule publiziert. Die Projektarbeit soll dabei so stark wie möglich von den beteiligten Schülern selbst bestimmt und getragen werden.
Im Rahmen dieser europäischen Zusammenarbeit finden mehrere Projekttreffen an den offiziellen Partnerschulen statt, bei denen Ergebnisse dargestellt, Arbeitsphasen evaluiert und die weitere Arbeit geplant wird. Laut Vertrag ist die Schule zu mindestens 12 „Mobilitäten“ verpflichtet, d.h. mindestens zwölfmal werden Personen zu ausländischen Partnerschulen reisen. Die Lehrkräfte werden dabei „Schülerbotschafter“ mitnehmen, die konkrete Arbeitsaufträge erhalten.
Die Schüler und Schülerinnen der beteiligten Klassen und Gruppe haben das Projekt mit viel Begeisterung aufgenommen.
 



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